Wandern in Frankreich 2026 – was sich lohnt, was sich verändert hat

Wandern in Frankreich 2026 – was sich lohnt, was sich verändert hat Frankreich ist kein neues Wanderland. Aber 2026 fühlt es sich an vielen Stellen anders an als noch vor zehn Jahren. Routen wurden umgelegt, Hütten modernisiert oder geschlossen, ganze Regionen haben still und leise nachgezogen. Wer heute in Frankreich wandert, bewegt sich in einem gewachsenen System. Mit Brüchen. Und mit sehr viel Substanz. Dieser Artikel richtet sich an Menschen, die nicht nur „mal ein bisschen laufen“ wollen. Sondern ernsthaft planen. Mehrtägig, mit Karte, mit Anspruch. Kurzer Überblick: Warum Frankreich für Wanderer relevant bleibt Frankreich verfügt über rund 180.000 km markierte Wanderwege , davon etwa 65.000 km als GR-, GRP- und PR-Wege (Grande Randonnée). Das ist kein Marketingwert, sondern Alltag. Selbst abgelegene Regionen sind oft sauber markiert, gepflegt und kartografiert. 2026 besonders relevant: stabile Infrastruktur im Vergleich zu vielen anderen europäischen Wanderländern g...

Wandern und mentale Gesundheit: Wissenschaftlich belegte Auswirkungen

 

Wandern und mentale Gesundheit: Wissenschaftlich belegte Auswirkungen

In den letzten Jahren hat die Forschung vermehrt die positiven Auswirkungen des Wanderns auf die mentale Gesundheit untersucht. Eine Studie der Stanford University aus dem Jahr 2015 zeigte, dass das Wandern in der Natur das Grübeln (also das wiederholte, negative Durchdenken von Problemen) signifikant reduziert. Teilnehmer, die 90 Minuten in einem Naturgebiet wanderten, zeigten eine deutliche Verringerung der neuronalen Aktivität im präfrontalen Kortex – dem Teil des Gehirns, der mit Grübeln und negativen Emotionen assoziiert wird.

Zudem wirkt sich das Wandern positiv auf die Ausschüttung von Endorphinen und Serotonin aus – beides Hormone, die das Wohlbefinden steigern. Forscher haben herausgefunden, dass regelmäßiges Wandern in der Natur das Risiko für Depressionen und Angststörungen um bis zu 30% reduzieren kann.

Neben den psychologischen Vorteilen zeigt die Forschung, dass das Wandern den Kortisolspiegel, ein Stresshormon, signifikant senken kann. Studien des National Park Services in den USA haben gezeigt, dass schon 20 Minuten in der Natur den Kortisolspiegel im Durchschnitt um 21% reduzieren.

Diese Ergebnisse haben dazu geführt, dass "Wandertherapie" in einigen Ländern als ergänzende Behandlung für psychische Erkrankungen anerkannt wurde. Besonders in skandinavischen Ländern, wo der Zugang zur Natur gefördert wird, hat sich diese Methode etabliert.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wandern mit chronischen Gesundheitsproblemen: Ein Leitfaden für sichere Naturerlebnisse

Wandern in Kantabrien: Von Renedo de Cabuérniga nach Bárcena Mayor

Die vielfältigen gesundheitlichen Vorteile des Wanderns

Kontaktformular wandern.pro

Name

E-Mail *

Nachricht *