Wie gut ist Wandern wirklich für die Gesundheit? Gelenke, Knie, Füße, Herz und Lunge

Wie gut ist Wandern wirklich für die Gesundheit? Gelenke, Knie, Füße, Herz und Lunge Ich erinnere mich noch genau an meine erste richtige Wanderung. Kein gemütlicher Spaziergang, sondern 14 Kilometer durch hügeliges Gelände. Am nächsten Tag: Muskelkater in den Oberschenkeln, ein Ziehen in den Waden und das Gefühl, dass meine Knie etwas beleidigt waren. Trotzdem – ich habe mich so lebendig gefühlt wie lange nicht mehr. Genau das bringt uns zur großen Frage: Wie gesund ist Wandern eigentlich wirklich? Hilft es Herz und Kreislauf? Ist Wandern gelenkschonend oder macht es auf Dauer die Knie kaputt? Was ist mit den Füßen, die ja das ganze Gewicht tragen? Und wie verändert sich die Atmung, wenn man regelmäßig draußen unterwegs ist? Gelenke & Knie: Belastung oder Training? Ein weit verbreiteter Mythos: „Wandern schadet den Knien.“ Ganz so einfach ist es nicht. Klar, bergab spüren viele ihre Knie deutlicher – das liegt daran, dass beim Abstieg bis zum Dreifachen des Körpergewichts auf...

Wandern und mentale Gesundheit: Wissenschaftlich belegte Auswirkungen

 

Wandern und mentale Gesundheit: Wissenschaftlich belegte Auswirkungen

In den letzten Jahren hat die Forschung vermehrt die positiven Auswirkungen des Wanderns auf die mentale Gesundheit untersucht. Eine Studie der Stanford University aus dem Jahr 2015 zeigte, dass das Wandern in der Natur das Grübeln (also das wiederholte, negative Durchdenken von Problemen) signifikant reduziert. Teilnehmer, die 90 Minuten in einem Naturgebiet wanderten, zeigten eine deutliche Verringerung der neuronalen Aktivität im präfrontalen Kortex – dem Teil des Gehirns, der mit Grübeln und negativen Emotionen assoziiert wird.

Zudem wirkt sich das Wandern positiv auf die Ausschüttung von Endorphinen und Serotonin aus – beides Hormone, die das Wohlbefinden steigern. Forscher haben herausgefunden, dass regelmäßiges Wandern in der Natur das Risiko für Depressionen und Angststörungen um bis zu 30% reduzieren kann.

Neben den psychologischen Vorteilen zeigt die Forschung, dass das Wandern den Kortisolspiegel, ein Stresshormon, signifikant senken kann. Studien des National Park Services in den USA haben gezeigt, dass schon 20 Minuten in der Natur den Kortisolspiegel im Durchschnitt um 21% reduzieren.

Diese Ergebnisse haben dazu geführt, dass "Wandertherapie" in einigen Ländern als ergänzende Behandlung für psychische Erkrankungen anerkannt wurde. Besonders in skandinavischen Ländern, wo der Zugang zur Natur gefördert wird, hat sich diese Methode etabliert.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wandern mit chronischen Gesundheitsproblemen: Ein Leitfaden für sichere Naturerlebnisse

Die vielfältigen gesundheitlichen Vorteile des Wanderns

Winterwanderungen im Schnee – Tipps, Fakten und die schönsten Routen

Kontaktformular wandern.pro

Name

E-Mail *

Nachricht *