Wandern in Frankreich 2026 – was sich lohnt, was sich verändert hat

Wandern in Frankreich 2026 – was sich lohnt, was sich verändert hat Frankreich ist kein neues Wanderland. Aber 2026 fühlt es sich an vielen Stellen anders an als noch vor zehn Jahren. Routen wurden umgelegt, Hütten modernisiert oder geschlossen, ganze Regionen haben still und leise nachgezogen. Wer heute in Frankreich wandert, bewegt sich in einem gewachsenen System. Mit Brüchen. Und mit sehr viel Substanz. Dieser Artikel richtet sich an Menschen, die nicht nur „mal ein bisschen laufen“ wollen. Sondern ernsthaft planen. Mehrtägig, mit Karte, mit Anspruch. Kurzer Überblick: Warum Frankreich für Wanderer relevant bleibt Frankreich verfügt über rund 180.000 km markierte Wanderwege , davon etwa 65.000 km als GR-, GRP- und PR-Wege (Grande Randonnée). Das ist kein Marketingwert, sondern Alltag. Selbst abgelegene Regionen sind oft sauber markiert, gepflegt und kartografiert. 2026 besonders relevant: stabile Infrastruktur im Vergleich zu vielen anderen europäischen Wanderländern g...

Barrierefreies Wandern: Wie inklusive Wanderwege die Natur für alle zugänglich machen

 

Barrierefreies Wandern: Wie inklusive Wanderwege die Natur für alle zugänglich machen

Während Wandern oft als körperlich anspruchsvolle Aktivität angesehen wird, hat das Konzept des barrierefreien Wanderns in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Barrierefreie Wanderwege sind so gestaltet, dass auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen, wie Rollstuhlfahrer oder ältere Personen, die Natur genießen können. Laut der European Network for Accessible Tourism (ENAT) haben etwa 15% der Bevölkerung in Europa eingeschränkte Mobilität – eine Gruppe, die oft übersehen wird, wenn es um Freizeitaktivitäten wie Wandern geht.

Ein erfolgreiches Beispiel für barrierefreies Wandern ist der Trail of the Cedars im Glacier-Nationalpark in den USA. Der etwa 1,2 Kilometer lange Weg ist vollständig gepflastert und bietet behindertengerechte Einrichtungen wie Toiletten und Parkplätze. In Deutschland gibt es ähnliche Initiativen, etwa den Panoramaweg Schwarzwald, der speziell für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbehinderungen entwickelt wurde.

Allerdings gibt es weltweit noch viel zu tun, um das Wandern wirklich für alle zugänglich zu machen. In den meisten Nationalparks fehlen barrierefreie Einrichtungen, und viele Wanderwege sind aufgrund der natürlichen Beschaffenheit des Geländes nicht für Rollstuhlfahrer geeignet. Investitionen in Infrastrukturen wie spezielle Rollstuhl-geeignete Wege, Plattformen und Seilbahnen könnten jedoch dazu beitragen, die Natur für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen.

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