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Wandern in Val d’Isère & Tignes – zwei Orte, ein Gebiet, viele Wege

Wandern in Val d’Isère & Tignes – zwei Orte, ein Gebiet, viele Wege Val d’Isère und Tignes sind für den Winter weltbekannt. Klar. Aber wenn der Schnee schmilzt, öffnet sich eine komplett andere Bühne: alpine Wiesen, klare Seen, Kämme mit Aussicht bis zum Mont Blanc – und ein Netz an Wegen, das so abwechslungsreich ist, dass man leicht die Qual der Wahl bekommt. Ich war nicht zum ersten Mal im Sommer dort. Und ja: Es lohnt sich jedes Mal wieder. Die beiden Orte bilden eine Art natürliches Duo – unterschiedlich im Charakter, aber durch das Gebiet Espace Killy (ja, der Name lebt auch im Sommer weiter) eng verbunden. Beste Zeit zum Wandern – kurz und ehrlich Die wichtigste Frage vorweg: Wann fährt man hin? Juli bis Mitte September ist die klar beste Periode. Warum: Die Hochlagen sind schneefrei. Viele Lifte laufen (wechselnd je nach Jahr). Hütten und Bergrestaurants haben offen. Juni kann traumhaft sein – wenn man Glück hat. Es kann aber noch Schneefelder geben, s...

Wandern: Minimalistische Packliste – Nur 12 Dinge für 3 Tage draußen

Wandern: Minimalistische Packliste – Nur 12 Dinge für 3 Tage draußen Weniger schleppen, mehr Freiheit. Wer schon einmal mit einem vollgestopften Rucksack unterwegs war, weiß: Die Stimmung kippt schnell, wenn man nach zwei Stunden das Gefühl hat, einen Amboss zu tragen. Minimalistisches Packen heißt nicht, auf Sicherheit oder Komfort zu verzichten. Es heißt, sich auf das Wesentliche zu beschränken – und zu merken, dass man gar nicht so viel braucht. Hier die Packliste: 12 Dinge, die für drei Tage draußen reichen. Nicht für eine Expedition in Alaska, sondern für eine entspannte Tour im Mittelgebirge oder einen Kurztrip in die Alpen. Die 12 Essentials Rucksack (30–40 Liter) Nicht zu groß, sonst stopfst du unnötig Kram rein. Passt alles rein? Perfekt. Schlafsack (leicht, bis +5 °C) Kein Luxusmodell, sondern etwas, das klein komprimierbar ist und dich nachts warmhält. Isomatte (aufblasbar oder Schaumstoff) Schlafkomfort ist kein Luxus. Ohne Matte: Rückenschmerzen und Kälte v...

Wandern in Wadi Rum: Zwischen Sand, Felsen und Geschichten

Wandern in Wadi Rum: Zwischen Sand, Felsen und Geschichten Steckbrief Wadi Rum Lage: Südjordanien, etwa 60 km nördlich von Aqaba Landschaft: Sandsteinmassive, Granitfelsen, weitläufige Sandebenen Klima: Trocken, im Sommer sehr heiß, Winter angenehm kühl (nachts kalt) Bekannt durch: Filmkulissen („Lawrence von Arabien“, „Der Marsianer“), UNESCO-Weltnaturerbe Beste Reisezeit: Frühling und Herbst --> Alles über Akaba und Wadi Rum Ein Stück Geschichte Wadi Rum war nie nur Wüste. Es war Handelsroute, Rückzugsort, Bühne für Legenden. Archäologische Felszeichnungen belegen, dass hier schon vor Tausenden Jahren Nomaden lebten. Später wurde das Tal durch T. E. Lawrence – besser bekannt als „Lawrence of Arabia“ – in den Westen getragen. Er kämpfte hier während des Arabischen Aufstands gegen die Osmanen. Spannend: Noch heute erzählen die Beduinen Geschichten, die irgendwo zwischen mündlicher Überlieferung, persönlicher Erinnerung und Mythen schweben. Geschichten aus...

Leitfaden: Wandern für Anfänger

Leitfaden: Wandern für Anfänger Wandern klingt erstmal nach „einfach loslaufen“. Stimmt – aber nur halb. Wer das erste Mal bewusst eine längere Strecke im Wald, in den Bergen oder einfach auf Feldwegen unterwegs ist, merkt schnell: Kleine Vorbereitungen machen den Unterschied zwischen einer schönen Erfahrung und schmerzenden Füßen. Warum Wandern? Frische Luft, Bewegung, Kopf frei kriegen. Klar, klingt abgedroschen. Aber es stimmt. Wandern ist eine der unkompliziertesten Möglichkeiten, Natur zu erleben und gleichzeitig etwas für die eigene Fitness zu tun. Und man muss dafür kein Profi sein. Die richtige Ausrüstung (keine Wissenschaft draus machen) Schuhe : Bequem, eingelaufen und mit Profil. Muss kein Hightech-Boot sein, aber bitte auch keine alten Sneaker ohne Sohle. Rucksack : Klein, leicht, nicht überladen. Ein Liter Wasser, Snacks, vielleicht eine Regenjacke. Kleidung : Zwiebelprinzip. Lieber eine Schicht ausziehen, als frieren oder schwitzen. Kleiner Tipp: Am Anfang...

Wandern in Rimini – Eine unterschätzte Seite der Adriaküste

Wandern in Rimini – Eine unterschätzte Seite der Adriaküste Rimini ? Da denken die meisten sofort an Strand, Nachtleben, Aperol Spritz. Aber Wandern? Tatsächlich gibt es rund um die Stadt spannende Strecken, die einen ganz anderen Blick auf die Region eröffnen. Wer nicht nur Sand zwischen den Zehen, sondern auch Erde unter den Schuhen spüren will, findet hier ein paar lohnenswerte Wege. Empfehlenswerte Strecke: Vom Parco XXV Aprile nach Covignano Eine schöne Tour beginnt direkt in der Stadt, im Parco XXV Aprile . Von dort aus geht es Richtung Covignano-Hügel – grün, leicht erhöht, mit Panoramablick über Rimini bis zur Küste. Startpunkt: Parco XXV Aprile (leicht erreichbar, auch mit Bus oder Fahrrad) Ziel: Covignano-Hügel, Kirche Santuario delle Grazie Dauer: ca. 2–3 Stunden (hin und zurück, je nach Tempo) Schwierigkeitsgrad: leicht bis moderat – keine extreme Steigung, aber man kommt ins Schwitzen Landschaft: Stadtpark, schattige Wege, Olivenhaine, Ausblicke übe...

Wie gut ist Wandern wirklich für die Gesundheit? Gelenke, Knie, Füße, Herz und Lunge

Wie gut ist Wandern wirklich für die Gesundheit? Gelenke, Knie, Füße, Herz und Lunge Ich erinnere mich noch genau an meine erste richtige Wanderung. Kein gemütlicher Spaziergang, sondern 14 Kilometer durch hügeliges Gelände. Am nächsten Tag: Muskelkater in den Oberschenkeln, ein Ziehen in den Waden und das Gefühl, dass meine Knie etwas beleidigt waren. Trotzdem – ich habe mich so lebendig gefühlt wie lange nicht mehr. Genau das bringt uns zur großen Frage: Wie gesund ist Wandern eigentlich wirklich? Hilft es Herz und Kreislauf? Ist Wandern gelenkschonend oder macht es auf Dauer die Knie kaputt? Was ist mit den Füßen, die ja das ganze Gewicht tragen? Und wie verändert sich die Atmung, wenn man regelmäßig draußen unterwegs ist? Gelenke & Knie: Belastung oder Training? Ein weit verbreiteter Mythos: „Wandern schadet den Knien.“ Ganz so einfach ist es nicht. Klar, bergab spüren viele ihre Knie deutlicher – das liegt daran, dass beim Abstieg bis zum Dreifachen des Körpergewichts auf...

Wandern am Titikakasee – zwischen Andenwind und stillen Pfaden

Wandern am Titikakasee – zwischen Andenwind und stillen Pfaden Der Titikakasee liegt hoch oben, auf über 3.800 Metern. Schon beim ersten Schritt merkt man: Hier ist die Luft dünner, das Tempo langsamer. Man geht automatisch bewusster. Und genau das macht Wanderungen rund um den See so besonders – man wird gezwungen, im Moment zu bleiben. Wo anfangen? Die meisten Reisenden landen in Puno (Peru) oder Copacabana (Bolivien). Von beiden Orten lassen sich Touren und Tageswanderungen starten. Copacabana wirkt entspannter, Puno etwas geschäftiger. Beide Städte haben ihren eigenen Rhythmus. Inseln, die man nicht vergisst Isla del Sol : Wohl der Klassiker. Keine Autos, nur Fußwege, Esel und Stufen, viele Stufen. Man wandert von Nord nach Süd oder umgekehrt, mit Blicken auf den See, die schier endlos scheinen. Es ist kein schwerer Weg, aber die Höhe verlangt Respekt. Wer zu schnell losläuft, merkt es sofort. Isla de Taquile : Auf der peruanischen Seite. Die Insel ist bekannt für ihre Te...

Wandern in Kantabrien: Von Renedo de Cabuérniga nach Bárcena Mayor

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Wandern in Kantabrien: Von Renedo de Cabuérniga nach Bárcena Mayor Wandern in Kantabrien: Von Renedo de Cabuérniga nach Bárcena Mayor Inhaltsverzeichnis Start in Renedo de Cabuérniga Entlang der Straße Richtung Correpoco Natur pur am Fluss Saja Ziel: Restaurant Punvieja Kurzer Blick in die Geschichte von Bárcena Mayor Start in Renedo de Cabuérniga Samstagmorgen. Posada El Urogallo , 39511 Renedo de Cabuérniga – unser Ausgangspunkt. Wir sind zu zweit unterwegs, keine Eile, nur Vorfreude. Die Luft ist frisch, es riecht nach feuchtem Gras. Kaum losgelaufen, grüßt uns schon der erste Nachbar von der gegenüberliegenden Bank. Hier kennt man sich. Entlang der Straße Richtung Correpoco Die Route folgt der asphaltierten Straße. Klingt unspektakulär, ist es aber nicht. Es ist mehr Verkehr als gedacht – für diese Ecke von Kantabrien...

Wanderwege bei Heidelberg – Tipps für Start, Ziel, Etappen und Schwierigkeit

Wanderwege bei Heidelberg – Tipps für Start, Ziel, Etappen und Schwierigkeit  Heidelberg kennt man für das Schloss, die Altstadt, die Uni. Klar. Aber drumherum? Da wird’s grün, steil, still – und ziemlich wanderfreundlich. Zwischen Neckartal und Odenwald ziehen sich unzählige Wege durchs Gelände. Gut markiert, teilweise knackig, teilweise eher Spaziergang mit Aussicht. Wer Lust auf Bewegung hat, findet hier eine schöne Auswahl. 1. Der Klassiker: Philosophenweg – Heiligenberg Start: Alte Brücke Heidelberg Ziel: Thingstätte / Heiligenberg Etappenlänge: ca. 6 km (Hin- und Rückweg) Schwierigkeit: leicht bis mittel Der Philosophenweg ist so was wie Heidelbergs „Sonntagsspaziergang mit Aussicht“. Auf der Sonnenseite des Neckars führt er zunächst gemütlich bergauf – Weinreben, Gärten, Blicke auf Schloss und Altstadt. Klingt nach Klischee, ist aber wirklich nett. Wer oben ankommt, kann noch weiter zur Thingstätte laufen – eine Freilichtbühne aus dem letzten Jahrhundert, etwas morbid...

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